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Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer,

prekäre Beschäftigungsverhältnisse sind zunehmend auch im journalistischen Berufsfeld zu finden. Doch wie nehmen Journalistinnen und Journalisten sowie ehemalige Journalistinnen und Journalisten die Arbeitsbedingungen in der Medienbranche wahr? In einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierten Studie zur Prekarisierung im Journalismus möchten wir an der Ludwig-Maximilians-Universität München dieser Frage nachgehen. Unterstützt werden wir dabei unter anderem vom Freischreiber, dem Berufsverband freier Journalistinnen und Journalisten, dem Deutschen Journalisten-Verband (DJV) und der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju in ver.di), sowie dem Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV), dem Verband Deutscher Sportjournalisten e.V. (VDS) und der Initiative Qualität (IQ).

Unsere Studie entstand unter anderem im Kontext der Worlds of Journalism Study, einem internationalen Forscherverbund, der u.a. von der UNESCO, der International Federation of Journalists (IFJ) und Reporter ohne Grenzen unterstützt wird. Damit haben wir die Möglichkeit, die journalistischen Arbeitsbedingungen weltweit zu vergleichen.

In diesem Rahmen bitten wir Sie deshalb um Ihre Teilnahme an einer Umfrage. Die Beantwortung der Fragen wird etwa 15-20 Minuten in Anspruch nehmen. Wir setzen uns mit unterschiedlichen Facetten der Prekarität auseinander, neben finanziellen Aspekten untersuchen wir auch gesundheitliche sowie soziale Auswirkungen prekärer Beschäftigung. Es erwarten Sie unter anderem Fragen zu den Arbeitsbedingungen im Journalismus und zur Arbeitszufriedenheit, außerdem zu den Auswirkungen der Corona-Krise. Da der Fokus dieser Studie jedoch auf Ihrer Tätigkeit zu "normalen" Zeiten liegt, möchten wir Sie bitten, Ihre Antworten auf die Zeit vor der Corona-Pandemie zu beziehen (auf das Jahr 2019 bzw. den Beginn des Jahres 2020).

Ihre Daten werden selbstverständlich absolut vertraulich behandelt, die Studienergebnisse werden in anonymisierter Form verwendet.

Wir hoffen sehr auf Ihre Unterstützung bei unserem Projekt! Wenn Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen jederzeit gerne unter prekarisierung.journalismus@ifkw.lmu.de zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen,

Jana Rick, M.A. und Prof. Dr. Thomas Hanitzsch

Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung, Ludwig-Maximilians-Universität München – 2020